Sechs TB-Bogensportler gewinnen sieben Medaillen bei Kreismeisterschaft in Mesum

05.05.2024
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Am 28. April fand in Rheine-Mesum die Bogen-Kreismeisterschaft im Freien statt, aufgrund einer Anordnung des WSB-Landesreferenten erstmals mit Einsatz einer Kampfrichterin. Die noch vor der offiziellen Begrüßung erfolgte Bogenkontrolle war für die Erfahrenen natürlich reine Routine, aber für die Anfänger ein weiterer Aspekt, den sie bei ihrer ersten "echten" Turnierteilnahme kennenlernten.

War es bei den drei Probepassen noch recht frisch, wurden die Temperaturen rechtzeitig zu den Wertungspfeilen deutlich angenehmer. Später sollte dann jedoch ein stark böiger Wind einsetzen, der eine echte Herausforderung wurde und so manchen Pfeil aus der Richtung blies.

Dennoch wurde der Wettbewerb für die acht TB-Bogensportler und -sportlerinnen, die alle mit dem olympischen Recurve-Bogen antraten, ein sehr erfolgreicher, konnten doch sechs von ihnen insgesamt sieben Medaillen gewinnen.

Bei den Anfängern weiblich wurde Monika Gorath in ihrem allerersten Turnier gute Vierte. Mit 244 Ringen im ersten Durchgang und 237 im zweiten war sie sehr zufrieden. Mit sieben 10ern, davon drei in die absolute, X-genannte Mitte gelangen ihr sogar mehr Treffer ins Zentrum als der Drittplatzierten.

Dennis Greiwe hatte bei den Anfängern männlich zunächst sogar geführt und schoss mit 262 und 269 Ringen recht konstant, aber sein Verfolger steigerte sich nach der Pause enorm, zog an ihm vorbei und so gewann Dennis die Silbermedaille mit nur neun Ringen Rückstand.

Noch viel enger ging es in der Klasse Schüler A zu, in der Paul Diekmann auf dem Bronzerang landete. Zunächst noch Zweiter, lief es im zweiten Abschnitt nicht mehr ganz so gut für ihn. Der Führende war da eh außer Reichweite, aber der bis dahin Dritte holte noch auf. Beide hatten am Ende 396 Ringe, aber sein Gegner eine einzige 10 mehr geschossen. Knapper läßt es das Wertungssystem gar nicht zu.

Souveräne Kreismeisterin wurde Audrey Wehmöller bei den weiblichen Jugendlichen. Sie hatte schon im ersten Durchgang einen erheblichen Vorsprung und schoss auch im zweiten 252 Ringe. Enorme 124 Ringe Vorsprung vor der Zeitplatzierten sicherten ihr die hochverdiente Goldmedaille.

Lukas Wohlfarth hatte noch ein Woche zuvor ein für sein Können "durchwachsenes" Ergebnis bei der Vereinsmeisterschaft hingelegt. In der Herrenklasse lief es aber bei der Kreismeisterschaft für ihn sehr viel besser. Gute 513 Ringe auf die längste Wettbewerbsentfernung von immerhin 70 Metern brachten ihm einen guten fünften Platz ein.

In der Masterklasse traten gleich drei Schützen für den Turnerbund an. Wie schon in der Halle, wurde Michael Janning auch im Freien Kreismeister. Nachdem er zur Pause bereits mit sehr guten 285 Ringen um 14 vorne lag, steigerte er sich sogar noch auf 292, während alle Anderen in der Klasse nachließen. Am Ende waren es dann deutliche 56 Ringe vor Platz 2.

Die anderen beiden Routiniers Dirk Meulendyck und Joachim Janning hatten jeweils mit dem deutlichen Trainingsrückstand zu kämpfen. Dieser machte sich besonders bei den starken Windböen bemerkbar, als sie immer wieder ihre Bögen absetzen und neu ausziehen mussten, was sehr viel der eh noch nicht wieder ausreichend vorhandenen Kraft kostete. In der Gesamtwertung wurde es für Dirk der fünfte Platz mit 482 Ringen, gefolgt von Joachim auf dem sechsten Rang mit 458 Ringen.

Dennoch konnten auch sie sich über eine Medaille freuen, wurden sie doch zusammen mit Michael, ebenfalls wie in der Halle, erneut Mannschaftskreismeister.

Bis auf die beiden Neulinge geht es für die sechs Anderen am 26. Mai bei der Bezirksmeisterschaft in Bocholt weiter, wo man sich mit Top-Ergebnissen für die Landesmeisterschaft qualifizieren kann.

Quelle: Bericht: Joachim Janning, Fotos Joachim Janning und Christoph Diekmann

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